Gothia

Es gibt nur wenige schulische Gemeinschaften, die seit mehr als 100 Jahren ununterbrochen bestehen und alle politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen Österreichs schadlos und unverändert überstanden haben.

 

Gothia ist so ein Phänomen. Als staatsfeindlich wurde sie verfolgt und verboten, Berufsverbote wurden verhängt, und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Religion oder Recht zählten und zählen zu ihren Mitgliedern.
Als unzeitgemäß schon lange abgetan, besteht sie auch heute noch. Gothen gebrauchen ein eigenes Vokabular und haben „eigenartige Sitten“, begeistern sich für schon längst totgesagte Ideale. Gothia zieht selbst ganz vernünftige Männer in ihren Bann.


Die Verbindung schlechthin aber gibt es gar nicht.


Pennale und akademische Verbindungen bestehen, schlagende und nichtschlagende, farbentragende und nicht-farbentragende, konfessionelle und konfessionell-ungebundene; ja selbst französische, flämische, ukrainische und noch viele mehr, deren verschiedene Tendenzen sich in einer Vielzahl von Bezeichnungen, wie Burschenschaft, Corps, Landsmannschaft, Sängerschaft, Turnerschaft oder Verbindung widerspiegeln.


Was macht überhaupt das Wesen einer Verbindung wie Gothia aus? Wodurch unterscheidet sie sich von anderen Vereinen?
Drei Punkte bestimmen wohl das Wesen der K.Ö.St.V. Gothia zu Wien. Die freiwillige Bindung an bestimmte „Prinzipien“, zu denen als gestaltende Elemente die durch das Wort „Convent“ charakterisierte innere Demokratie und das durch den Ausdruck „Comment“ umrissene Brauchtum hinzutreten.

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